Bergliebe in Blogform aus Österreich

Warum es wichtig ist, dass wir jetzt wirklich daheim bleiben

Ein paar Gedanken zur aktuellen Lage

Bis jetzt habe ich es privat und auch hier ganz gut geschafft, mir meinen Senf zu der Sache zu sparen. Schließlich wurde eh schon alles gesagt. Aber angesichts der vielen Diskussion, die immer noch geführt werden, möchte ich doch kurz ein paar Zeilen loswerden.

Es geht mir nicht darum, mit erhobenem Finger zu belehren. Aber vielleicht kann ich einen kleinen Beitrag dazu leisten, verständlich(er) zu machen, warum wir die Berge aktuell wirklich meiden sollten.

“Aber wenn ich alleine unterwegs bin, kann ich mich ja nicht anstecken.”

So oder ähnlich in vielen Facebookgruppen

Es geht nicht darum, dass wir uns ohne Kontakt zu anderen nicht anstecken können. Nein, es geht darum, dass der Teufel nicht schläft und man sich auch alleine verletzten kann. Und das hat weitreichende folgen: Erstens muss die Bergrettung ausrücken und wird in Gefahr gebracht und zweitens blockiert man bitternötige Spitalbetten und Ressourcen des Pflegepersonals. Diese Leute leisten jetzt schon übermenschliches – ein großes DANKE an dieser Stelle – wir müssen ihnen nicht durch unseren Leichtsinn noch mehr Arbeit bereiten.

Einige meiner Freunde arbeiten im Gesundheitswesen und da bereitet man sich gerade auf das Schlimmste vor. Es ist wirklich wichtig zu verstehen, dass im worst case JEDES EINZELNE BETT Leben retten kann. Man betrachte nur mal die aktuelle Situation in Italien … Natürlich spricht nichts gegen einen gemütlichen Spaziergang. Aber alles andere, was auch nur ansatzweise zu einer Verletzung führen könnte, soll man wirklich sein lassen!

Also seids nicht egoistisch und bleibts daheim. Wenn alle ihren Teil dazu beitragen, geht’s schneller und wir können früher wieder in unsere geliebten Berge.

Um den Ernst der Lage noch einmal zu verdeutlichen: Ich habe für das Magazin, für das ich arbeite, einen Artikel mit interessanten Links geschrieben. Dort sieht man – mit offiziellen Zahlen belegt – was da gerade abgeht.

Bleibts daheim und gesund. Wir schaffen das!

Über mich
Griaß di!
Ich heiße Daniel, bin Anfang 30 und komme aus Oberösterreich. Ich möchte auf Rauf und Davon meine Liebe zu den Gipfeln dieser Welt teilen und euch damit für euer nächstes Bergabenteuer inspirieren. Dir gefallen meine Berggeschichten? Dann folge mir doch und verpasse keine Inspiration mehr:

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