Ich werde immer wieder gefragt, welche Kameras ich auf meinen Bergtouren mit dabei habe. Also habe ich mir gedacht, ich schreibe mal einen kleinen Beitrag dazu.
Grundsätzlich bin ich nach mehreren Systemwechseln in den letzten zehn Jahren bei drei Kameras gelandet, mit denen ich bis heute sehr zufrieden bin und gerne fotografiere. Das heißt nicht, dass andere Geräte oder Systeme schlechter sind – es bedeutet nur, dass diese drei Modelle am besten zu meinen Ansprüchen passen. Jedes davon hat seine Vor- und Nachteile. Ich möchte euch mein Trio kurz vorstellen und erklären, wofür ich es benutze.
Sony A7 III – Für perfekte Bildqualität
Die Sony A7 III ist eine großartige Kamera. Vor allem in Kombination mit dem Weitwinkelobjektiv Sony FE 16-35 mm 2.8 GM macht sie echt geniale Bilder. Für Landschaftsfotografie ist diese Kombi perfekt für mich.
Leider ist sie vor allem mit dem Objektiv verhältnismäßig groß und schwer. Daher ist die Sony A7 III für längere bzw. vor allem Mehrtagestouren für mich unbrauchbar, denn ich versuche, meinen Rucksack immer so leicht wie möglich zu packen. Außerdem muss man für das Dreamteam tief in die Tasche greifen.
Mein Einsatzgebiet in den Bergen: Kurze Touren bzw. „Fotowanderungen“ und Urlaub.
Vorteile
- perfekte Bildqualität
- flexibel mit Objektiven
Nachteile
- groß & schwer
- teuer
Sony RX100 – Die kleine Immerdabei
Die RX100 Reihe von Sony (mittlerweile sind wir bei Nummer VII – Stand März 2022) ist einfach cool. Was hier an Funktionalität, Technik und Bildqualität in ein Kompaktkameragehäuse gepackt wurde, ist beeindruckend. Die Sony RX100 III ist seit vielen Jahren mein treuer Begleiter in den Bergen. Sie ist handlich, macht für ihre Größe sehr gute Bilder (sogar RAWs) und fällt kaum ins Gewicht. Unglücklicherweise fehlt dem Objektiv ein richtiger Weitwinkelbereich und weil sie eben eine Kompaktkamera ist, kann man das Objektiv auch nicht wechseln.
Für welches Modell der Reihe man sich entscheidet, ist vermutlich eine Frage des Geldes. Bei den neueren Modellen wurde vor allem die Videofunktion weiterentwickelt. Wenn man sie rein zum Fotografieren verwendet, kann man wie ich ruhig zu einem älteren und günstigeren Modell greifen.
Mein Einsatzgebiet in den Bergen: Die kleine Immerdabei, wenn ich die A7 III nicht mithabe.
Vorteile
- klein und leicht
- ältere Modelle verhältnismäßig günstig
- RAW Fotos
Nachteile
- kein Weitwinkel
- keine Wechselobjektive
GoPro MAX – Spielzeug für 360° Touren & Videos
Die GoPro MAX ist ein lustiges Spielzeug. Ich habe sie mir eigentlich für die 360° Touren gekauft, die ich seit Anfang 2020 für euch mache. Aber auch als Videokamera ist das kleine Wunderding von GoPro gut zu gebrauchen. Der eingebaute Bildstabilisator, gepaart mit dem Superweitwinkel, liefert beeindruckende Aufnahmen. Perfekt, um die ein oder andere Skitourenabfahrt einzufangen …
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Für normale Fotos ist die GoPro MAX meiner Meinung nach jedoch weniger zu gebrauchen. Die Brennweite ist einfach zu kurz bzw. „weitwinkelig“ und die Bildqualität lässt auch zu Wünschen übrig.
Mein Einsatzgebiet in den Bergen: Für 360° Fotos und Videos.
Vorteile
- klein und leicht
- 360° Fotos
- geniale Videos
- wasser-, staub- und stoßfest
Nachteile
- keine Wechselobjektive
- bescheidene Bildqualität bei Fotos
- kein RAW
- tlw. zu geringe Brennweite für Fotos
Fazit: Die richtige Kamera für Bergtouren
Wie ihr schon merkt, DIE EINE richtige Kamera gibt es (für mich zumindest) nicht. Ich persönlich setze meistens auf eine Kombi aus RX100 III und GoPro MAX. Natürlich hätte ich meine A7 III am liebsten immer dabei, aber das Gerät ist mir leider oft zu groß und schwer. Mit der RX100 III habe ich aber einen guten Kompromiss aus Bildqualität und Gewicht gefunden.
Übrigens: Unterschätzt euer Smartphone nicht. Die neuesten Modelle machen echt geniale Fotos. Teilweise könnt ihr damit schon RAW Bilder schießen. Bevor ihr euch eine Kamera kauft, würde ich euch raten, einmal euer Smartphone ordentlich auszuchecken. Vor allem den „Pro-Modus“ falls euer Gerät etwas vergleichbares hat.
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