Tourenberichte Wanderungen Kilimanjaro über die Machame Route

Kilimanjaro über die Machame Route

Unvergessliches Trekking durch die Klimazonen

Glamping am Kilimanjaro?

Apropos Camplife: Die Infrastruktur am Kilimanjaro grenzt beinahe schon an Luxus. Wir haben zu zweit in einem 6-Mann-Zelt geschlafen und in der Regel im Crewzelt drei mal am Tag warmes, wirklich gutes Essen serviert bekommen (Suppe, Hauptspeise und meistens ein paar Früchte als Nachspeise). In den kälteren Nächten in höheren Gefilden wurden wir sogar mit Wärmflaschen zum Schlafen überrascht. Wenn man dann noch bedenkt, dass Träger das ganze Gepäck und man selber nur den Tagesrucksack tragen muss, reduziert sich die eigene Leistung tatsächlich “nur” mehr auf das Gehen von Camp zu Camp.

Und das ist rein technisch nicht schwierig. Als Schlüsselstelle der Machame Route wird die Baranco Wall bezeichnet, eine rund 300 Meter hohe Felswand, die durchstiegen werden muss. Aber keine Angst: Was von der Weite durchaus kompliziert aussieht, entpuppt sich aus der Nähe betrachtet als relativ einfacher Steig, bei dem man vielleicht ab und zu seine Hände braucht (die Träger meistern diese Passage mit bis zu 20 Kilo am Kopf balancierend).

Unterschätze niemals den Kilimanjaro

Dennoch darf der Berg auf keinen Fall unterschätzt werden. Denn eine Besteigung ist trotzdem anstrengend und spätestens am dritten Tag, wenn man am Weg ins Baranco Camp dem Lava Tower auf 4.655 Meter einen Akklimatisierungsbesuch abstattet, fängt einem die Höhe an zuzusetzen. Höherer Ruhepuls, Kopfschmerzen, Schlafprobleme trotz Müdigkeit waren Symptome, mit denen unsere ganze Gruppe mal mehr mal weniger zu kämpfen hatte. Außerdem ist jeder Schritt doppelt so anstrengend – kein Wunder, hat man am Gipfel dank des abnehmenden Luftdrucks nur mehr die Hälfte des Sauerstoffs zur Verfügung.

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