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Kilimanjaro über die Machame Route

Unvergessliches Trekking durch die Klimazonen

Gemeinsam mit ein paar Freunden bin ich seit einigen Jahren so oft es geht in den Bergen unterwegs. Als Andi und ich im Herbst 2017 bei so einer Tour gemütlich am Fuß des Glockners saßen, kamen wir bei ein paar Bierchen auf die hervorragende Idee, wir könnten uns doch zu unseren 30ern einen der Seven Summits schenken. Gesagt, getan! Nach wenigen Minuten hatten wir uns auf den Kilimanjaro geeinigt und das Vorhaben per Handschlag besiegelt. Ein paar Wochen später wurde die Reise gebucht und gut ein dreiviertel Jahr danach – am 21. Juli 2018 – saßen wir im Flugzeug nach Tansania.

Natürlich haben wir die Zeit genutzt, um uns vernünftig auf den 5.895 Meter hohen Berg vorzubereiten (wie genau und andere Fragen beantworte ich in meinen FAQs zum Kilimanjaro). Trotzdem blieben eine gewisse Restunsicherheit und die damit verbundene Nervosität. Schließlich war unser höchster Gipfel davor “nur” der Ortler mit 3.905 Metern. Wir waren also froh, dass es nach der Landung am Kilimanjaro Airport in Arusha gleich am nächsten Morgen losging und wir unsere Safari im Anschluss gebucht hatten.

Das Abenteuer Kilimanjaro beginnt

Am Abend davor hatten wir noch ein Briefing mit unserem Mountain Guide Harold, der die Ausrüstung checkte und uns seelisch auf die kommende Woche vorbereitete. Die Kurzfassung: 60 harte Kilometer, keine Duschen, Kälte. Aber “nothing is impossible on Kilimanjaro” und “it’s not hard, but challenging”. Wir glaubten ihm, nach 273 Besteigungen musste er es schließlich wissen, wovon er redet.

Unsere Wahl: Die Machame Route

Es gibt unterschiedliche Routen auf den Kilimanjaro. Wir haben uns für die landschaftlich abwechslungsreiche Machame Route in der siebentägigen Variante entschieden (eine genaue Routenbeschreibung findet ihr zum Beispiel hier). Die Route wäre theoretisch auch in sechs Tagen machbar, ein zusätzlicher Tag am Berg erhöht jedoch die Gipfelchance um – angeblich – rund 20 %. Und bereits nach den ersten Metern wird klar warum. Bei einer Besteigung von Afrikas Höchstem dreht sich alles um zwei Dinge: langsames Gehen (“pole pole”) und ausreichend trinken (“sipi sipi”). So einfach das klingt, so zielführend ist es auch. Einen Schritt nach dem anderen, während man mindestens drei Liter Wasser am Tag trinkt, nähert man sich Camp für Camp dem Gipfel.

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