TourentippsSkitourenSkitour auf den Penkkopf vom Kleinarltal

Skitour auf den Penkkopf vom Kleinarltal [360°]

Herrliche Skitour mit schönen Abfahrtspassagen

Die Skitour auf den Penkkopf vom Kleinarltal gilt nicht nur als relativ lawinensicher, sondern weiß auch mit landschaftlich schönen Abschnitten zu verzaubern. Ganz nebenbei ist sie auch für Anfänger geeignet und bietet wirklich genussvolle Abfahrtspassagen.

Tourendaten

  • Ausgangspunkt: Parkplatz Kleinarler-Hütte
  • Tourdaten: 840 hm | 8 km
  • Höchster Punkt: 2.011 Meter
  • Schwierigkeit: Leichte Skitour
  • Gemacht: März 2021

Tourenbeschreibung Skitour Penkkopf

Der erste wirklich schöne Tag nach den ergiebigen Neuschneefällen der letzten Woche wollte genutzt werden. Und was bietet sich bei Traumwetter, frischem Schnee und der damit verbundenen Hoffnung auf unverspurte Hänge besser an als eine Skitour?

Aufstieg durch den dicht verschneiten Wald auf den Penkkopf

Eigentlich hatte ich ja mit dem Mureck geliebäugelt, leider war mir die Lawinensituation an dem Tag dann aber doch etwas zu angespannt. Also musste eine Alternative her und so habe ich mich für den (bei vernünftiger Spurwahl) relativ lawinensicheren Penkkopf vom Kleinarltal aus entschieden. (Hier geht’s übrigens zu meinem Bericht zur Skitour auf den Penkkopf vom Großarltal)

Startpunkt der Tour ist der Parkplatz Kleinarler-Hütte über Kleinarl. Die Auffahrt auf der Schneefahrbahn war bei mir ganz schön rutschig, ging aber gerade noch ohne Ketten. Der Parkplatz ist zwar nicht besonders groß, da ich aber bald dran war, parkte ich mich als erstes Auto ein. Hier sollte man tatsächlich früh dran sein, als ich wieder runtergekommen bin, war der Parkplatz voll.

Die Skitour auf den Penkkopf als 360° Tour

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Über die Kleinarl-Hütte auf den Penkkopf

Direkt beim Parkplatz endet die Rodelbahn, über die man auch den Anstieg Richtung Penkkopf beginnt. Bis zur Kleinarl-Hütte ist der Aufstiegsweg ein kurzweiliges Wechselspiel aus Rodelbahn, romantischen Waldabschnitten und freien Hängen, die tierisch Vorfreude auf die Abfahrt machen. Kein Wunder also, dass die rund 600 Höhenmeter bis zur Hütte wie im Flug vergingen.

Der landschaftlich schönste Teil der Tour beginnt dann aber bei der Kleinarl-Hütte. Hier über der Baumgrenze öffnen sich die Hänge so richtig und präsentieren ihr perfekt geneigtes Tourengelände. Nebenbei wird mit jedem Höhenmeter die Aussicht auf die umliegende Bergwelt imposanter, die in einer wunderschönen Rundumsicht am Penkkopf gipfelt. Wobei ich mich ehrlich gesagt gar nicht so sehr auf die schöne Landschaft konzentrieren konnte, sondern ständig versucht habe, die perfekte Abfahrtslinie im kaum verspurten Gelände zu finden.

Die Kleinarler-Hütte beim Penkkopf

Zum Glück war das Wetter warm genug, dass ich den Genuss des Panoramas am Gipfel nachholen konnte. Stichwort Wärme: Obwohl die Lufttemperatur leicht im Minusbereich lag, merkte ich beim Aufstieg, dass der Schnee stellenweise bereits etwas schwer und klebrig war. Kein Wunder, hatten wir ja Ende März und die Sonne lehnte sich gnadenlos vom Himmel. Also entschloss ich mich die Pause nicht länger als nötig zu gestalten und die Abfahrt anzutreten, die damit gerade noch ein Genuss war. Ich befürchte ein paar Stunden bzw. Tage später waren die Verhältnisse nicht mehr so gut. Der frühe Vogel fängt ja meistens doch den Wurm.

Abfahrt vom Penkkopf

Die Abfahrt ließ mein Skitourenherz Saltos schlagen. Kaum verspurte Hänge und Schnee, der noch vernünftig fahrbar war. Was will man mehr? Als ich meine Schwünge durch die jungfräulichen Hänge zog, war ich beinahe froh, dass das Mureck an diesem Tag (meiner Einschätzung nach) nicht vernünftig gewesen wäre und sich dieser geniale Plan B ergeben hatte. Die Tour ist nämlich äußerst beliebt und so frisch findet man den Penkkopf bei solch einem Traumwetter wahrscheinlich selten vor.

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